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DRAM

DRAM

DRAM (Dynamic Random Access Memory) ist ein Speichertyp, der in der Regel für den Daten- oder Programm Code, den der Computerprozessor benötigt, verwendet wird. Lange Zeit war im Computer-Bereich für den Arbeitsspeicher nur dieser eine Speichertyp bekannt. Auf dem DRAM-Prinzip entstanden dann alle weiteren Speichertypen.

Eine DRAM Speicherzelle besteht aus einem Transistor und einem Kondensator (1T1C), der das eigentliche Speicherelement ist. In einer DRAM Speicherzelle wird ein Bit durch die Ladung des Kondensators gespeichert.

Das Lesen und Schreiben erfolgt über den Transistor, der als Schalter arbeitet und die Ladung des Kondensators isoliert oder auf die Bitleitung freigibt. Über die Wortleitung wird der Transistor angesprochen.
Nachteil dieser Speicherart ist, dass sich der Kondensator durch Kriechströme entlädt und der Speicherzustand immer wieder neu aktualisiert werden muss (Refresh). Damit die Ladung im Kondensator erhalten bleibt, ist mehrere tausend Mal in der Sekunde ein Refresh nötig.

Der Vorteil von DRAM liegt in seiner einfachen Struktur: Pro Bit werden nur ein Transistor und ein Kondensator benötigt, im Vergleich zu vier Transistoren bei SRAM. So erreicht DRAM eine sehr hohe Dichte. Anders als Flash-Speicher ist DRAM ein flüchtiger Speicher, denn die Daten gehen verloren, sobald die Stromversorgung unterbrochen wird.

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